Meine Feng-Shui-Ausbildung … es war einmal

Eigentlich wollte ich etwas über meine Feng-Shui-Ausbildung schreiben. Über die Feng-Shui-Ausbildung, die Sie an meiner Akademie genießen können. Nicht über die, die ich selbst absolviert habe.

Doch dann geht es ähnlich wie beim Ausmisten … man nimmt etwas in die Hand … und schon kommen Erinnerungen. Warum wollte ich das? Warum habe ich mich gerade dafür entschieden? Wie würde ich heute entscheiden?

Würde ich wieder zu den gleichen Schulen gehen?

Nein, nicht wirklich. Doch damals war die Entscheidung für mich passend. Heute, mit mehr Wissen über das Ausbildungsangebot, würde ich gezielter herangehen. Würde bei den in Frage kommenden Instituten an einem Workshop oder einem Seminartag teilnehmen. Mich mit den jeweiligen Ausbildern etwas genauer beschäftigen.

Wie habe ich mich als Feng-Shui-Schülerin in meiner eigenen Ausbildung gefühlt?

Das Fühlen fing schon recht heftig am ersten Seminartag an. Ich hatte meine Entscheidung “Feng Shui als Beruf zu wählen” schon vor der Ausbildung getroffen und nicht erst danach. Bereits in der ersten Vorstellungsrunde wurde ich ein wenig spöttisch beäugt. Mit dem Ansatz “Ich will mein Geld damit verdienen!” fiel ich in der Gruppe auf. In Gesprächen mit meinen Kolleginnen und Kollegen hörte ich in der Regel Ähnliches wie “Damit kann man kein Geld verdienen. Das ist nur etwas für die persönliche Weiterentwicklung.”

Das war für mich erst mal ein Schock. Denn für mich stand völlig fest, mit Feng Shui meinen Lebensunterhalt zu verdienen. So erstellte ich mir auch einen Businessplan, der natürlich auch belächelt wurde. Aber …. schon im dritten Berufsjahr hatte ich meine Planzahlen übertroffen.

Ich glaube, meine Einstellung zu Feng Shui als Beruf ist einer der ausschlaggebenden Gründe, warum ich noch heute in diesem Beruf tätig bin, während viele meiner Kolleginnen und Kollegen schon längst auf das nächste Pferd aufgesprungen sind. Durch meinen Ansatz “Ich will das beruflich machen.” war meine Ausrichtung klar und zielorientiert.

Nicht nur, dass ich an mehreren Schulen den kompletten Weg durch die Feng-Shui-Ausbildung gegangen bin, sondern auch viele weitere Dinge haben mich erfolgreich werden lassen.

Meist war ich die erste im Seminarraum und die letzte die ging

Setzte mich fast immer in die erste oder zweite Reihe. War im Unterricht anwesend, nicht nur körperlich. Forderte meine Lehrer mit Fragen heraus, was sicher den einen oder anderen auch zur Verzweiflung brachte. Warum? Ganz einfach: Es gibt zwischen den Schulen oft Unterschiede in der fachlichen Betrachtung, die einen Schüler, der parallel an drei Schulen gleichzeitig lernt, ziemlich herausfordert.

Meiner Natur entsprechend, gab ich mich nicht mit einer Tabelle zufrieden, aus der ich etwas ablesen sollte. Sondern ich wollte wissen, woher die Informationen stammen und warum sie eben so waren. Beschäftigte mich mit Formeln und wollte den Dingen immer auf den Grund gehen. Ich weiß noch heute, dass einige im Raum die Augen rollten, weil Margarete immer noch eine Frage hatte.

Nach dem Unterricht ging ich meist ins Hotelzimmer und klimperte meine täglichen Notizen in das Notebook. Denn in den Anfangszeiten von Feng Shui in Deutschland gab es leider nicht so wundervolle ausführliche Unterlagen wie heute.

Es hat sich seit meiner Ausbildungszeit wirklich sehr viel getan

Zumindest in meinem Feng-Shui-Ausbildungsinstitut sind für ein Seminarmodul 60 Seiten und mehr nichts Ungewöhnliches. Da meine Ausbildung zum Feng-Shui-Berater ca. 10 Module hat, können Sie sich vorstellen, wie umfangreich Ihre Unterlagen werden. Ich liebe gute Unterlagen. 😉

Während der Zeit meiner Feng-Shui-Ausbildungen wurden der Ansatz und die praktische Durchführung einer Beratung “eventuell mal” angerissen. Doch weder durchgehend besprochen und geübt. Noch konnte man solch ein Beratungsexemplar mal sehen oder gar lesen.
Auch dies hat sich sehr stark geändert. Heute fangen Schüler sehr frühzeitig an, in die Praxis zu gehen, selbst in der Gruppengemeinschaft Beratungsunterlagen zu erarbeiten oder Beratungen von Kollegen, ehemaligen Schülern oder von mir persönlich zu sehen.

Es hat sich seit meiner Ausbildungszeit wirklich sehr viel getan. Doch ich möchte sie nicht missen. Es war eine wundervolle Zeit mit vielen neuen Gesichtern, Freundschaften und Dingen, die so nicht geplant waren.

Schon während meiner Feng-Shui-Ausbildungen wurde ich von Kolleginnen angesprochen, mal ein Wochenende über die Fliegenden Sterne zu referieren. Was mich natürlich sehr stolz machte.
So sind auch meine ersten Seminare entstanden. Mittlerweile biete ich alleine 5 Stück über die Fliegenden Sterne an. Ich weiß, das ist wieder so ein Fachausdruck, der nicht für jeden verständlich ist. Aber kein Problem … das System der Fliegenden Sterne ist eine Methode innerhalb des Feng-Shui-Systems, das sich mit der Zeit und dem Raum auseinandersetzt. Ein kleines Beispiel: Ein Gebäude, welches um 1900 gebaut wurde, hat eine andere zeitliche Qualität als ein, mit gleichem Grundriss, im Jahr 2000 gebautes Haus.

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Klar gab es auch negative Erlebnisse während dieser sehr intensiven Zeit. Doch die negativen Themen habe ich mittlerweile abgearbeitet und mich auch energetisch von diesen getrennt. Denn kein Mensch – und somit auch ich nicht – hat Lust, eben diese negativen Dinge weiterzutragen. Es bringt auch nichts, mit Schmutz zu werfen.

Aus meiner Erfahrung heraus kann ich Ihnen sagen

Möchten Sie eine Feng-Shui-Ausbildung beginnen, dann schauen Sie sich Ihre Lehrerin / Ihren Lehrer genau an. Telefonieren Sie, stellen Sie Ihre Fragen. Besuchen Sie einen Tagesworkshop oder ein Seminar, um die Person, die dann als Ausbilder fungiert, näher kennenzulernen. Vertrauen Sie dieser Person? Dann ist das schon ein ganz wichtiger Punkt. Sie wollen ja alles, was Sie von ihr erfahren, eventuell selbst mal im Beruf anwenden. Sagt Ihr Bauch nein, dann lassen Sie lieber die Finger von diesem Ausbildungsinstitut.

Sehr sinnvoll ist es auch, mit einem oder einer Ehemaligen aus der Ausbildung zu sprechen. Denn die kennen die Stärken und Schwächen des Dozenten … die haben sich schon mal ein ganzes Jahr damit auseinandergesetzt. 🙂

Ansonsten kann Ihnen auch der Berufsverband für Feng Shui und Geomantie e.V. einen großen Schritt weiterhelfen. Denn, wenn die Schule oder Akademie auf Qualität achtet, wird sie im Berufsverband Mitglied sein und ihr Ausbildungsinstitut dort zertifizieren lassen.

Warum? Der Berufsverband versucht durch Ausbildungsrichtlinien und -vorgaben die Qualität der Ausbildung und somit der praktizierenden Feng-Shui-Berater hoch zu halten, um auf dem langen Weg der Berufsanerkennung die in Deutschland geltenden Voraussetzungen dafür zu erfüllen. Ich finde dies für Lernende, Praktizierende und Kunden wichtig. Sie doch auch, oder?

Empfehlungen und Links zur Feng-Shui-Ausbildung auf der Webseite des Berufsverbandes