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Deine Gesundheit im Yang-Feuer-Pferd-Jahr

Deine Gesundheit im Yang-Feuer-Pferd-Jahr

Gesundheitliche Schwerpunkte des Feuer-Pferdes

Das Jahr des Yang-Feuer-Pferdes fühlt sich für viele Menschen wie ein innerer Beschleuniger an. Dinge kommen schneller in Gang, der Alltag wird dichter, Entscheidungen wollen zügig getroffen werden. Viele berichten von mehr Aktivität, aber auch von einer subtilen Unruhe – als wäre dauerhaft Strom auf der Leitung.

Aus gesundheitlicher Sicht ist dabei wichtig zu verstehen:
Ein Jahr macht niemanden krank. Jahresenergien wirken wie ein Verstärker. Sie zeigen, wo der Körper sensibler reagiert, wenn Belastung, Tempo und innere Spannung über längere Zeit hoch bleiben.

Feuer und Bewegung treffen zusammen

Yang-Feuer steht für Hitze, Dynamik und Druck. Das Pferd verstärkt diese Qualität durch Bewegung, Tempo und ein ständiges „Vorwärts“. Diese Kombination wirkt besonders stark auf alle Systeme, die mit Rhythmus, Belastbarkeit und Regulation zu tun haben.

Am deutlichsten zeigt sich das im Herz-Kreislauf-System. Viele Menschen spüren schneller Herzklopfen, innere Unruhe oder Blutdruckschwankungen … nicht zwingend als Krankheit, sondern als Zeichen von Überlastung. Das Herz reagiert oft früher als andere Organe, wenn Pausen fehlen und der innere Druck steigt.

Daueranspannung wirkt auch auf die Nerven

Neben dem Herzen steht das Nervensystem im Fokus dieses Jahres. Das Yang-Feuer Pferd bringt viel geistige Aktivität, aber wenig natürliche Bremse. Gedanken kreisen, Abschalten fällt schwer, der Schlaf wird unruhiger. Manche fühlen sich tagsüber leistungsfähig, aber innerlich erschöpft.

Diese Form von Stress ist nicht laut. Sie zeigt sich eher schleichend – über Reizbarkeit, emotionale Erschöpfung oder das Gefühl, nie richtig zur Ruhe zu kommen. Gerade leistungsorientierte Menschen können diese Energie besonders deutlich spüren.

Wenn sich alles im Kopf sammelt

Feuer steigt nach oben. Deshalb zeigen sich viele Reaktionen im Kopfbereich: Kopfschmerzen, Druck im Kopf, Konzentrationsprobleme oder eine erhöhte Belastung der Augen wie Augen-Migräne. Auch Schwindel oder das Gefühl von „zu viel Input“ passen gut zu dieser Jahresenergie.

Das ist weniger ein Zeichen von Schwäche als von fehlender Erdung. Der Körper versucht, überschüssige Energie zu verarbeiten und natürlich dort, wo sie am störendsten ist.

Hitze, Blut und Entzündungen

Yang-Feuer verstärkt Prozesse im Blut und in den Gefäßen. Innere Hitze, Entzündungsneigung oder Fieberreaktionen können sich schneller zeigen, vor allem dann, wenn Stress, Schlafmangel oder Reizmittel dazukommen. Alkohol, Kaffee oder Zucker wirken in diesem Jahr oft belastender als sonst, weil sie die Feuerqualität weiter anheizen.

Bewegung – aber bitte mit Maß

Das Pferd liebt Bewegung. Gesundheitlich kann das sowohl belebend als auch fordernd sein. Wer ständig „unterwegs“ ist –> körperlich oder mental <–, riskiert Überlastungen. Muskel- und Sehnenbeschwerden, Gelenkprobleme oder kleinere Unfälle entstehen häufig nicht aus Pech, sondern aus Eile und somit auch durch fehlender Aufmerksamkeit.

Schlaf als Schlüsselthema

Viele der genannten Reaktionen hängen letztlich mit einem Thema zusammen: fehlende Regeneration. Einschlaf- oder Durchschlafprobleme, oberflächlicher Schlaf oder das Gefühl, morgens nicht wirklich erholt zu sein, sind typische Begleiter eines Feuerjahres ohne ausreichende Ruhephasen. Und deshalb waren meine Empfehlungen bei den diesjährigen Strategiegespräche für 2026 auch ein ständiges Wiederholen von … langsamer machen, in die Ruhe kommen, bewusst Zeit nehmen zum Herunterkommen.

Eine ruhige Einordnung zum Schluss

Das Jahr des Yang-Feuer-Pferdes fordert nicht weniger Aktivität, sondern mehr Bewusstsein für den eigenen Rhythmus. Wer rechtzeitig Pausen einbaut, innere Hitze reduziert und dem Körper echte Erholung gönnt, kann diese kraftvolle Jahresenergie sehr gut nutzen.

Sie eignet sich für Klarheit, mutige Entscheidungen und Herzensprojekte – vorausgesetzt, das Feuer wird geführt und nicht sich selbst überlassen.

Auch mich betrifft dieses Thema dieses Jahr ganz konkret.
Mit meinem zweiten Pferd in den Vier Säulen ist Bewegung, Tempo und Präsenz ganz selbstverständlich Teil meines Alltags geworden. Pferde bringen Feuer ins Leben – im besten Sinne. Sie aktivieren, fordern Aufmerksamkeit und schärfen die Wahrnehmung. Gleichzeitig heizen sie die eigene innere Hitze mit an. Gerade in einem Yang-Feuer-Pferd-Jahr wird das sehr spürbar.

So merke auch ich: Schnelligkeit ist nicht automatisch Fortschritt.
Manches darf bewusster, langsamer und ruhiger werden, damit die Kraft nicht verpufft, sondern getragen bleibt. Nicht aus Angst vor gesundheitlichen Themen … dafür ist das Leben viel zu schön, sondern aus Wertschätzung für den eigenen Körper.

Und genau darin liegt die eigentliche Botschaft dieses Jahres:
Gesundheit entsteht nicht durch Rückzug, sondern durch bewussten Umgang mit Energie. Es liegt nicht in den Sternen oder in der Zeitqualität, ob wir gesund bleiben. Es liegt in unseren Händen, wie wir mit dem umgehen, was ein Jahr in Bewegung bringt.

Das Yang-Feuer-Pferd lädt uns ein, mutig zu sein, klar zu werden und Dinge in Bewegung zu bringen – aber mit Herz, mit Rhythmus und mit Pausen. Wer lernt, das Feuer zu führen, statt sich von ihm antreiben zu lassen, kann dieses Jahr kraftvoll, lebendig und gesund zu seinem Erfolg machen.